Unser Leitbild

Über 900 Jahre alt und immer noch brandaktuell ist der Leitsatz der Malteser: "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen".

Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen

"Tuitio fidei et obsequium pauperum" - so lautet der Leitsatz des Malteserordens und damit aller Malteser auf Lateinisch. Dahinter steckt ein wichtiger Auftrag: Wir wollen mit Freude und Freundschaft für alle Menschen da sein, die in Not geraten sind, sie stützen und unterstützen und Hilfe leisten, wo sie sie benötigen. Unabhängig von Konfession und Nationalität. Eine große Verantwortung, die wir gerne für den Einzelnen und die Gesellschaft übernehmen. Weil es unser Herzensanliegen ist, für Hilfsbedürftige dazusein und auf diese Weise in unserem Handeln den christlichen Glauben in die Tat umzusetzen.

Handeln aus Nächstenliebe: Bekenntnis zur christlichen Tradition

Wenn jemand unsere Hilfe benötigt, machen wir keine Unterschied, welcher Konfession oder Nationalität er angehört. Unser Einsatz und Engagement gilt allen Menschen gleichermaßen. Doch als Malteser bekennen wir uns offen zu unserer christlichen Tradition. Es ist uns ein Anliegen, Gottes- und Nächstenliebe zu verbinden und der Aufforderung Jesu zu folgen: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mitganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken."  (Mt 22,37-39) Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."  (Mt 22,37-39)

Aus Tradition modern

Im Laufe der 900-jährigen Ordensgeschichte hat sich der Leitsatz nicht verändert. Er wurde unterschiedlich "in die Zeit" übersetzt. Heute leben wir nicht mehr in der Kreuzfahrerzeit, wohl aber in einer Zeit, in der Kriege, Katastrophen und Schicksalsschläge vielfältiges Leid, Krankheit, Obdachlosigkeit, Flüchtlingselend und andere Bedürftigkeiten hervorrufen, die keinen Menschen und erst Recht keinen Malteser unberührt lassen dürfen.