255 HvO Einsätze im Jahr 2013

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06.01.2013

255 HvO Einsätze im Jahr 2013

Mit 255 Einsätzen im Jahr 2013 wurden die Helfer vor Ort aus Oberdeggenbach nur sieben mal weniger alarmiert wie im Vorjahr. Dies geht aus der aktuellen Jahresstatistik hervor. 90 Prozent der Einsätze entfielen dabei auf das Marktgemeindegebiet Schierling und 10 Prozent auf den Gemeindebereich Pfakofen.

Einsatzzahlen 2013

 

Die ehrenamtlichen Helfer rücken somit alle 1,4 Tage zu einem Notfall aus und leisteten 408 Einsatzstunden. Am häufigsten wurden die Helfer zu Herz-Kreislauf- und chirurgischen Notfällen alarmiert.

Ein herausragender Einsatz war im Juli 2013. Bei der Fußballbegegnung TSV Abensberg / TV Schierling brach in der 35 Minute ein Spieler des TSV Abensberg leblos zusammen. Bis zum Eintreffen des Helfer vor Ort, nach sechs Minuten, wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch zwei Laien durchgeführt. Die Helfer des HvO führten die Reanimation fort und gaben 30 Sekunden nach dem einschalten des Frühdefibrillators einen Elektroschock ab. Bis zum Eintreffen des Notarztes hatte der Betroffene wieder eine normale Herztätigkeit und erlangte noch an der Einsatzstelle das Bewusstsein. Der 53-jährige Spiele des TSV hat den Vorfall ohne bleibende Schäden überstanden. (Link zum Bericht des DRF-Rettungshubschraubers Christoph Regensburg)

 

2004 haben die Malteser aus Grafentraubach/Oberdeggenbach aus eigenen Mitteln ein gebrauchtes Fahrzeug beschafft und für den Einsatzzweck umgebaut. Seitdem haben wir über 1.600 Einsätze übernommen und waren rund 2.800 Stunden für Sie unterwegs. Die Einsatzfahrten mit vielen Kaltstarts, den kurzen Fahrstrecken und dem ständigen Beschleunigen und Abbremsen beeinflusst sehr negativ die Fahrzeugsubstanz, weshalb es in den letzten Jahren immer reparaturanfälliger wurde. Deshalb haben wir uns entschlossen, unser 13 Jahre altes Fahrzeug durch ein Neues zu ersetzen. Neben der Fahrzeugbeschaffung fallen noch Zusatzkosten für die Sondersignalanlage, den Funkausbau, die Ladestromerhaltung und die Beklebung des Fahrzeugs an.

Aufgrund verschiedenster Angebote, hat sich ein Audi Q5, welche über das Rettungsdienstprogramm bezogen werden kann, als wirtschaftlichste Lösung herausgestellt. Dieses Fahrzeug wird Mitte 2014 das heute Einsatzfahrzeug ablösen.

Da wir nicht Teil des öffentlichen Rettungsdienstes sind, müssen wir die Anschaffung aus eigenen Mitteln bewerkstelligen. Für die Einsätze erhalten wir kein Geld. Wir finanzieren uns zu 100 % aus Spenden. Wir möchten Sie deshalb ganz herzlich um Ihre finanzielle Unterstützung bitten. Alle Spenden werden ausschließlich für den Dienst Helfer vor Ort verwendet. Helfen Sie uns, damit auch wir in Zukunft helfen können!

 

Mehr Informationen zum Helfer vor Ort Oberdeggenbach

Jahresstatistik 2013 als download

Hintergrund

Die Helfer vor Ort sollen die Zeit zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung verkürzen. Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt werden, desto günstiger ist der Heilungsablauf und umso kürzer ist im Durchschnitt die nachfolgend notwendige Behandlungszeit. An der Einsatzstelle führt der Helfer vor Ort lebensrettende und lebenserhaltende Sofortmaßnahmen durch. Hierbei steht nicht eine möglichst umfangreiche notfallmedizinische Ausstattung im Vordergrund, sondern das fundierte Wissen und der Einsatz von Standardhilfsmitteln. Die Helfer vor Ort treffen somit bereits lebensrettende Vorbereitungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

 

Einsatzzahlen der letzten Jahre

Einsatzzahlen im Jahresvergleich